Superhelden-Interview mit Sebastian

von Steffi Greuel

Warum hast du gerade diesen Superhelden gewählt?

Vor allem weil ich mit der Serie aus den 1960ern groß geworden bin, in der Adam West den Batman verkörperte. Schon damals fand ich die Inszenierung von schlecht verkleideten Protagonisten und die Einspieler in den Kampfszenen mit „Whamm“ und „Peng“ kurios und lustig. Die Mischung aus Action und Witz hat mich fasziniert.

Genau das passt auch heute noch zu meiner Arbeit: Aktionsreich und trotzdem witzig muss der Arbeitstag aussehen. Kurios gekleidete Personen (Tino) sind das Sahnehäubchen obendrauf.

An Batman hat mich außerdem immer fasziniert, dass er kein richtiger Superheld ist. Denn wirkliche Superkräfte besitzt er gar nicht, sondern bedient sich moderner Werkzeuge und Waffen. Auch da bin ich als IT-Mensch ganz bei ihm.

Was ist deine tägliche Mission?

Die ist sehr vielfältig: von Digital Signage und Systemtechnik über Projektleitung, Produktentwicklung bis hin zur Organisation, Beratung und Android-Entwicklung. Jeder Tag ist ein Abenteuer, genauso wie bei Batman.

Welcher Kunde profitiert am meisten von deinen Superkräften?

Einer, der darauf vertraut, dass ich mein Superkräfte zu seinem Nutzen einsetze und in erster Linie kundenorientierte Entscheidungen treffe, die sich dauerhaft für ihn rechnen. Außerdem profitieren Kunden von meinem Know-how, die mir freundlich und partnerschaftlichen entgegentreten, weil das so immer auch zurückkommt.

Jeder Held hat eine Schwäche, welche ist deine?

Ich besitze wie Batman leider keine Superkräfte und agiere nach dem Credo „Hard work beats talent“. Außerdem muss ich oftmals aufpassen, dass aus der Liebe zur Systematik keine Organisationswut oder ein Kontroll-Spleen wird.

Welche Superkraft hättest du gerne, die dein Held nicht besitzt?

Ich wäre gern gelassener, um auch mal alle Fünfe gerade sein zu lassen, damit ich wirklich abschalten kann. Auch ein Superheld kann nicht auf Dauer 100 Prozent geben.